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Basiswissen Produktionssteuerung für Einkäufer und Logistiker

Seminare
Basiswissen Produktionssteuerung für Einkäufer und Logistiker

Seminarziel

Materialwirtschaftliche Logistiksysteme stehen im Zuge der Gestaltung innovativer, flexibler Produktionsstrukturen im Fokus. Die Ziele, die mit diesen Systemen verfolgt werden, sind vor allem eine Reduzierung der Durchlaufzeiten, der Umlaufbestände sowie der Lagerbestände – und das bei gleichzeitiger Verfügbarkeit der Ressourcen und Einhaltung der Liefertermine. Entgegen den klassischen Planungs- und Steuerungssystemen, bei denen die einzelnen Arbeitsschritte detailliert vorgeplant werden, arbeiten pull-orientierte Systeme aufwandsärmer. Doch verschiedene Logistiksysteme erfordern auch unterschiedliche Strategien und Arbeitsweisen in Einkauf, Produktion und Logistik. Die Teilnehmer erhalten eine Einführung in die Ideen und Strategien der Pull-Systematik, mit der sie in die Lage versetzt werden, deren Bedeutung und Auswirkungen auf Prozesse in Einkauf und Logistik zu verstehen.

Zielgruppe

Mitarbeiter aus Einkauf, Supply Chain und Logistik, die ihr Wissen über moderne Verfahren der Fertigungssteuerung und Produktionslogistik erweitern wollen

Methodik

Fachvortrag, Praxisbeispiele, Übungen

Referent

Dr. Bernd Reineke


Zur Zeit gibt es keine öffentlichen Termine zu dieser Veranstaltung.


Einführung

  • Die Bedeutung von Fertigungssteuerung und Disposition für den Unternehmenserfolg
  • Wesentlichen Verfahren der Fertigungssteuerung und Disposition
  • Push und Pull
  • Dispositionsmechanismen im Detail
  • Spezielle Dispositions- und Fertigungssteuerungsverfahren

Kanban als Fertigungssteuerungsprinzip im Unternehmen

  • Grundlagen der Kanban-Steuerung
  • Voraussetzungen für den Einsatz von Kanban-Lösungen
  • Vorgehensweise bei der Einführung von Kanban-Systemen
  • Berechnung und Auslegung von Kanban- und Meldebestands-Systemen
  • Die Kanban-Steuerung am Fallbeispiel

Nivellieren und Glätten der Produktion

  • Kapazitätsabgleich bei Produktions- und Beschaffungsengpässen
  • Das 80/20-Prinzip
  • Das Heijunka-Prinzip

Just-in-Time-Steuerung

  • Prinzip und Anforderungen
  • Voraussetzungen und Möglichkeiten
  • Fallbeispiel für JIT-Belieferung

Marktsynchron produzieren durch die richtige Architektur der Wertschöpfungskette

  • Wesentliche Design-Elemente in der Architektur der Wertschöpfungskette
  • Der logistische Entkopplungspunkt und seine Bedeutung für das Bestandsmanagement
  • Ansatzpunkte und Herausforderungen zur Optimierung der Architektur der Wertschöpfungskette im Hinblick auf das Bestandsmanagement

Dispositionsparameteroptimierung

  • Aufwandsarme Stammdatenpflege
  • Wie man die Systemeinstellungen laufend aktuell halten kann
  • Wie Dispositionsregelwerke Einkäufer und Disponenten helfen können

Workshopteil: Einfluss der Produktionslogistik auf Einkauf und Logistik

  • Auswirkungen verschiedener Fertigungssteuerungsmodelle auf den Einkauf
  • Einfluss auf angrenzende Prozesse in Logistik und SCM
  • Wie müssen die Schnittstellen gestaltet werden?

Auf einen Blick

Dauer: 2 Tage

1. Tag: 09.30 – 17.00 Uhr
2. Tag: 08.30 – 16.30 Uhr

Veranstalter: BME Akademie GmbH

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